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Ausgabe #1 / Januar 2025

2025 IM BLICK – 5 TRENDS, DIE IHRE STRATEGISCHE POSITIONIERUNG PRÄGEN WERDEN

2025 ist das Jahr der Transformation. Vielschichtige Trends zwingen Unternehmen dazu, ihre Kommunikations- und Markenstrategien und in einigen Fällen sogar die allgemeine Positionierung zu überdenken. Die transformativen Spannungen waren auch auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum zu spüren, wo Donald Trump am Donnerstagnachmittag in einer Videokonferenz gesprochen hat. Fünf Trends, die wir am Horizont sehen – und was sie für Organisationen bedeuten, die sich in einem komplexen und schnell verändernden Umfeld bewegen:

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Künstliche Intelligenz wird auch im Jahr 2025 eine zentrale Rolle spielen und weiter in Richtung einer tiefgreifenden, geschäftskritischen Integration voranschreiten. Um KI effektiv zu nutzen, muss die Unternehmensleitung den eigenen KI-Ansatz erläutern und ein klares, ausgewogenes KI-Narrativ formulieren – eines, das sowohl ehrgeizig als auch fundiert ist. Andernfalls fehlt die Grundlage, um Vertrauen zu schaffen, dass KI dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern Vorteile bringt. Ihr KI-Narrativ sollte die wichtigsten Fragen beantworten:

✔️ Was ist der allgemeine Ansatz des Unternehmens in Bezug auf KI?

✔️ Welche Ziele verbinden Sie mit der Nutzung von KI? (z.B. Effizienz, Innovation)

✔️ Welchen Nutzen bringt KI den Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Investoren?

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KI-gesteuerte Customer Journeys – sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich – revolutionieren die Art und Weise, wie Kunden Produkte entdecken und bewerten. Von dialogbasierter KI bis hin zu automatisierten Beschaffungsplattformen vermitteln Algorithmen zunehmend Kaufentscheidungen. Marken müssen deshalb sicherstellen, dass ihr Portfolio nicht nur für Menschen überzeugend, sondern auch für KI-Systeme lesbar und nachvollziehbar ist. Dies erfordert eine zukunftssichere Markenarchitektur:

✔️ Vereinfachen Sie Ihre Produktportfolios und Markenarchitektur

✔️ Formulieren Sie klare, zugrundeliegende Wertversprechen und Narrative

✔️ Befähigen Sie Ihre Marketingteams zu KI-gesteuertem Marketing

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Die kaskadenartigen Krisen der letzten Jahre – Pandemien, strapazierte Lieferketten und geopolitische Spannungen – haben die Widerstandsfähigkeit und Relevanz von Purpose-Konzepten auf die Probe gestellt. Auch wenn der Purpose nach wie vor entscheidend für das Vertrauen in Marken und Organisationen ist, wird in 2025 eine Verlagerung von großen Narrativen hin zu praktischen Maßnahmen erforderlich sein. Für Marken- und Marketingteams ist dies eine Chance, ihr Geschäftsverständnis und ihren Ergebnisbeitrag unter Beweis zu stellen:

✔️ Nutzen Sie die Stärke Ihrer Marken über die Awareness-Phase hinaus

✔️ Priorisieren Sie umsatzfördernde Marketinginitiativen

✔️ Führen Sie Ihre Marke agiler, um auf Marktentwicklungen reagieren zu können

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Die globale Nachhaltigkeitsagenda steht vor einem erheblichen Umbruch. Die Rücknahme der Umwelt- und Diversitätspolitik unter der neuen Trump-Administration hat zu massiver Verunsicherung geführt. In den USA haben Unternehmen wie Meta, Walmart und McDonald's kürzlich angekündigt, ihre DEI-Initiativen zu reduzieren. Im Gegensatz dazu bekräftigen führende deutsche Unternehmen wie Telekom, BMW und Bayer ihr Engagement für ESG und Diversität, und auch in der Europäischen Union scheint das Thema weiterhin ganz oben auf der Agenda zu stehen. Diese Fragmentierung stellt eine große Herausforderung für die Glaubwürdigkeit global agierender Unternehmen dar. Es ist zwar klar, dass ESG- und Diversitätsverpflichtungen nicht nur für eine Wahlperiode gelten, doch Unternehmen müssen bei ihrer Positionierung möglicherweise einen nuancierteren Ansatz als bisher wählen:

✔️ Betonen Sie den Mehrwert von Nachhaltigkeit und DEI für Ihr Unternehmen

✔️ Fokussieren Sie auch auf Vorteile für Ihre Kunden und lokalen Communities

✔️ Lokalisieren Sie, wo nötig, den Rahmen für Ihre Nachhaltigkeitspositionierung

Sie suchen einen Überblick zur deutschen ESG-Landschaft oder wollen konkret wissen, wo Ihr Unternehmen in der öffentlichen ESG-Wahrnehmung steht? Das Globeone ESG Barometer 2024 liefert Antworten.
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In jüngster Zeit hat die Arbeitgebermarke erheblich an strategischer Bedeutung gewonnen und übertrifft oft den Fokus auf das Corporate Branding. Diese Verschiebung ist vor allem auf den intensiven „War for Talent“ zurückzuführen, bei dem die Unternehmen ihre Bemühungen um die Gewinnung und Bindung von Spitzenkräften immer mehr in den Vordergrund stellen. Da Unternehmen immer mehr in die Gestaltung ihrer Arbeitgebermarke investieren, z.B. indem sie ihre Arbeitsplatzkultur, ihre Werte und ihre Sozialleistungen in den Vordergrund stellen, kann die Unternehmensmarke manchmal in den Hintergrund rücken. Der intensive Fokus auf Talentakquise und Mitarbeitererfahrungen hat die Arbeitgebermarke zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal in der wettbewerbsorientierten Unternehmenslandschaft gemacht, sodass die traditionelle Unternehmensmarke im Vergleich dazu weniger betont wird. Ob dies nun positiv oder negativ ist, bleibt abzuwarten. Wichtige Fragen, die Sie Ihrer Marke stellen müssen:

✔️ Ist Ihre Arbeitgebermarke aktuell und inspiriert sie die Unternehmensmarke?

✔️ Wird Ihre Unternehmensmarke zu sehr vernachlässigt?
✔️ Wie stärken Sie Ihre Unternehmensmarke in der automatisierten Content-Flut?

Sie interessiert, wie ein zeitgemäßes Employer Branding und eine schlagkräftige – im Einklang mit Unternehmensmarke und Purpose stehende – Employer Value Proposition (EVP) aussieht? Dann laden Sie unser kostenloses Employer Branding Whitepaper herunter.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.


Über den Kontakt mit Ihnen, Ihre Nachfragen, Ihre Anmerkungen oder Ihre Kritik freuen wir uns jederzeit. Rufen Sie uns gerne an – oder schreiben Sie uns!


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